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Yamadori-Ausrüstung
Es ist ein Irrglaube das man nur in den Bergen
gute Pflanzen für die Gestaltung von Bonsai finden kann. Wenn man zu den Glücklichen gehört und einmal
an einer Yamadori -Tour (Yamadori = jap. für "Findling")
teilnehmen kann, so sollte man sich vorher genau überlegen, was man alles
mit nimmt. Schließlich begibt man sich in die freie Natur, teilweise auf hohe
Berge und sollte dementsprechend gut ausgerüstet und auf alles vorbereitet
sein.
Deshalb folgend eine kleine "Liste" mit
nützlichen Sachen und Überlegungen:
| Klappspaten
und Pickel (wie z. B. für das Bergsteigen) sowie Wurzelkralle |
für manch Einen
das eigentliche
Werkzeug, um überhaupt Bonsai erfolgreich ausgraben zu können. |
| Baumsäge
und (Rosen-)Schere |
Um ggf. vor Ort
den Baum z. B. auf "Transport"-Größe zurecht zu schneiden. |
| Rucksack,
Proviant und Wasser |
Einen Rucksack der
nicht nur Material aufnimmt, sondern auch Platz für den Baumtransport lässt. Das
Wasser ist nicht nur zum Eigenbedarf gedacht, sondern auch um den
Wurzelballen im Bedarfsfall feucht halten zu können. |
| Bänder,
Schnüre, Plastiksäcke, Tape, Frischhaltefolie |
Um den
Wurzelballen möglichst kompakt und vor Austrocknung geschützt verpacken
zu können. |
| Allwetter-Kleidung
und festes Schuhwerk |
Versteht sich fast
von selbst. Aber gerade im Gebirge muss mit allen Wetterlagen zu jeder
Jahreszeit (teilweise auch Schnee) gerechnet werden. Ein Satz trockener
Kleider im Rucksack hat sich bewährt. |
| Pflanzkisten,
Splitt |
Das sollte bereits
zu Hause bereit stehen, um die Bäume soll schnell wie möglich quasi
einer "Erstversorgung" zu unterziehen. |
Besucht auch einmal die Seiten von
Wolfgang Putz zu
diesem Thema.
Achso noch was wichtiges - das Ausgraben in freier Natur ist natürlich
nur mit Zustimmung
des Grundstückbesitzers, Försters o.ä. erlaubt und bitte nicht bei Nacht und
Nebel im Naturschutzgebiet oder Nachbars Vorgarten
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